Bericht über den Glière-Klavierwettbewerb

Text: Roland Sprich/Südkurier

Preisgekrönte Musiker
45 Teilnehmer bei Reinhold-Glière-Klavierwettbewerb

St. Georgen(spr) 45 vorwiegend jugendliche Teilnehmer nahmen am Wochenende beim zweiten Reinhold-Glière-Klavierwettbewerb in St. Georgen teil. Organisiert wurde der Wettbewerb, der im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindet, von der Klavierlehrerin Gabriele König.

Im Mittelpunkt des Klavierwettbewerbs standen Werke des Namensgebers Reinhold Glière. Der russische Komponist (1875 bis 1956) schuf insgesamt mehr als 150 Klavierstücke, so dass die Auswahl den jungen Virtuosen nicht schwer fiel. Ganz im Gegensatz zu der fachkundigen Jury, die es nicht leicht hatte, unter den allesamt hervorragenden Pianisten Wertungen abzugeben. Dabei achtete die Jury nicht alleine auf ein fehlerfreies Spiel. “Wir haben auch Ausstrahlung, Spielfreude und Technik bewertet”, erklärte Juryvorsitzende Gabriele König. Die Wettbewerbsteilnehmer mussten einiges leisten, um vor den Augen und Ohren zu bestehen. “Je nach Alter betrug die reine Vorspielzeit zwischen sechs und 20 Minuten”, sagte König. Am Ende konnte die Jury insgesamt viermal die höchste Wertung von 100 Punkten vergeben.

Höhepunkt des Wettbewerbs war ein Preisträgerkonzert, das am Sonntagnachmittag in der Jugendmusikschule stattfand. Da alle Teilnehmer einen Preis erhielten, konnten hier auch noch einmal alle ihr Werk vortragen. Aus St. Georgen und Umgebung wirkten mit: Angelina Haas, Thekla Fischer, Marcel und Madeleine Schlipf, Thomas Duttenhöfner, Ramona Kieninger, Emilia Barberio, Tatjana Stroh, Regina und Annemarie König, Roland Lutz und Alexander Manko.

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