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                         Laureat 2015: Oleksii Gerych
                        Ostrava/Chech Republic



Johann Baptist Cramer

IX. Internationaler Klavierwettbewerb:  04.-05. November 2017
IX. International Piano CompetItion:   04.-05. November  2017
IX. Международный конкурс Йоханн Баптист Крамер 2017

Klavier Solo / Piano Solo
Klavier zu 6 und 8 Händen / Piano for 6 and 8 hands
St. Georgen im Schwarzwald Deutschland /Germany: www.st-georgen.de


-> Ausschreibung und Anmeldung 2017
-> Competition (conditions) ->registration 2017
-> международный конкурс им. Крамера 2017
-> Регистрационный бланк конкурс Крамера 2017

Presse: Schwarzwälder Bote 2015
Ergebnisse 2015
Results 2015   
Fotogalerie 2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikerinnen und Musiker,
die Anmeldung zum IX. internationalen Johann Baptist Cramer Klavierwettbewerb ist abgeschlossen.
Zur Teilnahme am Klavierwettbewerb haben sich Pianistinnen und Pianisten aus 6 Ländern
angemeldet: Bundesrepublik Deutschland, Litauen, Polen, Taiwan, Ukraine und Volksrepublik China.
Die Auftrittszeiten werden jedem Kandidaten persönlich von der Organisation des
Wettbewerbs mitgeteilt.
Wir wünschen allen Teilnehmenden eine schöne Vorbereitungszeit und viel Erfolg beim Wettbewerb! 

Der Veranstalter

 

Inhalt Contents
   
Ziele der Veranstaltung The aim of this event
   
Johann Baptist Cramer Johann Baptist Cramer
   
Bisherige Preisträger Previous prizewinners

Ziel der Veranstaltung

ist es,  junge Künstler dazu zu motivieren, sich mit diesem leider nur wenig bekannten, aber hoch interessanten Komponisten zu beschäftigen und den Zauber seiner Werke zu entdecken.
J. B. Cramer ist für jeden Pianisten eine Herausforderung!

Johann Baptist Cramer

Foto Johann Baptist CramerJohann Baptist Cramer wurde am 24.02.1771 in Mannheim geboren und starb am 16.04.1858 in Kensington bei London. Sein Vater, Wilhelm Cramer, war Violinist (Schüler von J. Stamitz), Dirigent und Komponist: in London wurde er königlicher Kapellmeister und zugleich Konzertmeister an der Oper. Seine Mutter, Angelique, war Sängerin und Pianistin.

1774 folgte Cramer dem Vater nach London, wurde in jungen Jahren zunächst dessen Schüler, erhielt aber dann bald Klavierunterricht bei Johann Samuel Schröter und Theorieunterricht bei Karl Friedrich Abel. Nach seinem ersten öffentlichen Auftreten als Zehnjähriger spielte er zumeist in den von seinem Vater geleiteten „Professional Concerts“.

Entscheidend für Cramers spätere Laufbahn wurde der Klavierunterrricht bei Muzio Clementi. Ein bemerkenswertes Ereignis im Londoner Konzertleben war das Auftreten Clementis mit seinem berühmten Schüler Johann Baptist Cramer. Beide spielten ein Werk Clementis für 2 Klaviere. Später konzertierte Cramer 4-händig mit Franz Liszt.

Unbestritten zählte er neben Clementi und Dussek um die Jahrhundertwende und darüber hinaus zu den Führern einer Pianofortevirtuosität von europäischer Geltung: Genannt „Bester Quartett-Spieler auf dem Piano“ wegen seines durchsichtigen polyphonen Klavierspiels.

1788 – 1791 unternahm Cramer seine erste Reise auf den Kontinent mit dem Besuch von Wien und Paris. In Wien erneuerte er die bereits früher in London angebahnte Bekanntschaft mit Haydn und trat vor allem L. van Beethoven nahe. Es war dies ein für beide Künstler auf die Dauer in vielfacher Hinsicht anregendes und förderndes Zusammentreffen.

1824 gründete Cramer mit R. Addison und T. Fr. Beale einen Musikverlag, der unter der Firma J. B. Cramer & Co., Ltd. noch heute in London besteht.

Neben Klaviermusik, darunter 2 Klavierquartette und 2 Kavierquintette, komponierte Cramer ausschießlich Klaviermusik:

127 Klaviersonaten Klavier zu 4  Händen
33 Variationen 2 Sonaten
39 Rondos 12 Etüden "en forme
de Nocturnes"
und ein Grand Duo
für 2 Klaviere.
12 Fantasien
5 Capricci
4 Impromptus  
4 Nocturnes  
50 Morceaux  

J. B. Cramer hat zwar nicht als erster den Namen „Etüde“ in die Unterrichtsliteratur eingeführt, dieser Gattung aber gleich schon eine besondere Richtung gewiesen. Insgesamt hat Cramer mindestens 375 Etüden komponiert: Eine enorme Verbreitung erfuhren die 84 Etüden opus 50 (5. Teil der großen Pianoforteschule), die durch die Gebrauchsausgabe Hans von Bülows auf 60 reduziert wurden. Die vollständig Ausgabe der 84 Etüden erschien u.a. in neun verschiedenen Verlagen, ein Beweis für die ungemeine Popularität dieser Etüden.

Robert Schumann bewertete die 84 Etüden von J. B. Cramer als „das allgemein Bildende für Hand und Kopf.“ Sie sind freilich mehr als reine Übungsstücke; ihrem musikalischen Ausdrucksgehalt nach gehören sie zur Gattung des lyrischen Klavierstücks (Charakterstück) und bilden ein wichtig Vorstufe zu den Liedern ohne Worte von F. Mendelssohn Bartoldy. Beethoven zollte den Etüden höchste Anerkennung und verwendete sie im Klavierunterricht seines Neffen.

The aim of this event

is to encourage young artists to acquaint themselves with this little known, but highly interesting composer and to discover the charm of his music.
J. B. Cramer is a real challenge for every pianist!

Johann Baptist Cramer

Foto Johann Baptist CramerJohann Baptist Cramer was born on 24.02.1771 in Mannheim, Germany, and died on 16.04.1858 in Kensington, London. His father, Wilhelm Cramer, was a violinist (a student of J. Stamitz), a conductor and a composer. In London he was Director of the Royal Chamber Music and also concertmaster at the opera. His mother, Angelique, was a singer and pianist.

 In 1774 he joined his father in London. His first musical education was with his father but he soon took piano tuition with Johann Samuel Schröter and music theory with Karl Friedrich Abel. After his first public performance as a 10-year-old he mostly played in “Professional Concerts” conducted by his father.

Of great significance for Cramer’s later career was his piano instruction under Muzio Clementi. A notable event on the London concert calendar was a performance by Clementi with his famous student Johann Baptist Cramer. Together they played a piece by Clementi for two pianos. Later Cramer played pieces for 4 hands in concert with Franz Liszt. By the turn of the century Cramer was without doubt one of the leading piano virtuosos in Europe, alongside Clementi and Dussek. His transparent, polyphonic playing earned him the name “Best Piano Quartet Player”.

From 1788 to 1791 Cramer went on his first trip to the Continent, visiting Vienna and Paris. In Vienna he renewed his acquaintanceship with Haydn, whom he had previously met in London, and he also got to know Beethoven. This encounter was in many ways productive and inspiring for both musicians.

In 1824, together with R. Addison and T. Fr. Beale, J. B. Cramer founded a publishing house which still exists in London today under the name of J.B. Cramer & Co. Ltd.

Apart from chamber music for the piano, including 2 piano quartets and 2 piano quintets,  Cramer composed exclusively for the piano: 127 piano sonatas, 33 variations, 39 rondos, 12 fantasies, 5 capricci, 4 impromptus, 4 nocturnes, 50 morceaux. Piano pieces for 4 hands include 2 sonatas, 12 études “en forme de nocturnes” and a grand duet for 2 pianos.

J.B. Cramer was not the first to introduce the term Étude into music teaching literature, but he did give this genre a particular musical direction. Altogether Cramer composed at least 375 études: The 84 études opus 50 (5th part of the Grand School for the Pianoforte) was widely used. The Common Edition by Hans von Bülow reduced these to 60. The complete edition of 84 études was published by 9 different companies, proving how immensely popular they were.

According to Robert Schumann, J.B. Cramer’s 84 études are “a general education for hand and mind”. Certainly, they are more than simply practice pieces. Their expressive musical content puts them in the category of lyrical piano pieces (character pieces) and they are an important preliminary to F. Mendelssohn-Bartholdy’s “songs without words”. Ludwig van Beethoven held the études in high esteem and used them for his nephew’s piano instruction.

Bisherige Preisträger - Previous Prizewinners

1.Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer“

05.-07.10.2001  St. Georgen im Schwarzwald

 LAUREAT:  EKVILIJA SLIVINSKAITE / Litauen

 2. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer“

 06.-08.11.2003  St. Georgen im Schwarzwald

 LAUREAT:  Johannes Wittmann / Deutschland

 3. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer“

 03.-05.11.2005  St. Georgen im Schwarzwald

 LAUREAT:  Mariana Kryzhanivska / Ukraine.

4. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer

2.-3. 11. 2007 St. Georgen im Schwarzwald

Laureat: Yuan Tian / China

5. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer

30. - 31. 11. 2009  St. Georgen im Schwarzwald

Laureat: Eunju Song / Süd Korea / South Korea

6. Internationaler Klavierwettbewerb „Johann Baptist Cramer

03. - 5.11. 2011  St. Georgen im Schwarzwald

Laureat:  Nozomi Yabe / Japan

7. Internationaler Klavierwettbewerb "Johann Baptist Cramer"

02. - 03. 11. 2013 St. Georgen im Schwarzwald

Laureat: Mykhailo Temnykov  / Ukraine
Laureat-Ensemble / Germany: Michael Huss (17, Königsfeld), Jennifer Eiswirt (18, Ettlingen),
Thomas Duttenhöfner (16, St. Georgen)

8. Internationaler Klavierwettbewerb "Johann Baptist Cramer"

7. - 8. 11. 2015 St. Georgen / Schwarzwald

Laureat-Solo 2015: Oleksii Gerych (27, Ostrava/Chech Republic)

Ensemble-Laureat 2015: Thomas Duttenhöfner (17), Raffael Felde (19),
Madeleine Schlipf (20) from  St. Georgen/Mönchweiler/Germany